Industriekultur im Ruhrgebiet – Zechen und Industriegelände im Revier
Bergbau und Industrie sind aus dem Ruhrgebiet verschwunden – und kaum etwas erinnert an diese Zeit? Ganz falsch! Diese Rubrik versteht sich als interaktiver, kleiner und kostenloser Themen-Reiseführer und hilft dabei, eine Übersicht über lohnenswerte Ziele dem Hintergrund Industriekultur zwischen Moers und Hamm, Haltern und Hagen zu bekommen. Themen sind dabei ausgesuchte Zechen- und Industriegelände und die Infrastruktur, die so typisch für das Ruhrgebiet ist und ein wesentlicher Faktor für die Entwicklung ist und war. Die Dokumentationen zeigen, was heute noch zu sehen ist und was aus einzelnen Anlagen und Orten geworden ist.
Mancherorts sind Fördertürme oder Maschinenhallen als Denkmal erhalten, Gebäude haben eine neue Nutzung bekommen oder das Zechengelände wurde vollkommen neu überbaut. Bahntrassen wurden stillgelegt und zu Radwegen. Kläranlagen wurden zum Goldfischbecken, Faultürme zum Klangkunstwerk, Wassertürme zu Museen. Industriekultur kann schön, spannend und überraschend sein.



Die jeweiligen Ziele werden in eigenen Artikeln so eingehend wie nötig und so kurz wie möglich für das notwendige Hintergrundwissen in verständlicher Sprache und mit Bildern vorgestellt. Sämtliche Ziele sind mit einer Anfahrtsbeschreibung für Autofahrende, Nutzende des öffentlichen Nahverkehrs und für Fahrradfahrende ausgestattet.
Hin und wieder finden sich historische Bilder aus der Luft, die teilweise sogar mit aktuellen Ansichten verglichen werden können.
Literatur-Empfehlung:
Diese thematisch passenden Bücher empfehle ich zur Vertiefung: Der Pott – Industriekultur im Ruhrgebiet* und Industrieland Nordrhein-Westfalen: Eine fotografische Reise durch die Industriegeschichte* sowie für Kinder Abenteuer im Ruhrgebiet: Lilly, Nikolas und das Bergmannstagebuch*
Die Karte weiter unten und das Inhaltsverzeichnis listen die vorgestellten Ziele aus dem Bereich Industriekultur auf. Für weitere Informationen klicken Sie auf den Link, um den eigentlichen Artikel zu öffnen.
Inhaltsverzeichnis
In den folgenden Kategorien werden Orte der Industriekultur im Ruhrgebiet näher vorgestellt:
Zechen & Bergbau
Fördergerüste, Schächte und Kokereien – die Relikte der Montanindustrie prägen das Ruhrgebiet bis heute.
Unterthema: Fördertürme & Fördergerüste
Industrie & Produktion
Von Stahlwerken bis zu den Brauereien: Hier entstanden die Produkte, die das Ruhrgebiet groß und bekannt machten. Heute sind sie Museum, Landschaftspark oder gigantisches Kunstwerk.
Maschinenhallen
Die Herzstücke von Zeche und Industrie: Hier arbeiteten riesige Dampfmaschinen, Generatoren und Kompressoren, die den Bergbau und die Industrie mit Energie versorgten. Heute sind viele zu besichtigen.
Arbeitersiedlungen & Wohnkultur
Von Zechensiedlungen bis zu modernen Wohnformen: Wie sich das Leben im Ruhrgebiet über die Jahrzehnte verändert hat
Industriehafen, Kanäle & Wasserwege
Wichtige Lebensadern für den Transport von Kohle, Stahl und Waren aller Art. Heute meist für Freizeitbeschäftigung genutzt.
Wasserversorgung & Wassertürme
Im Sauerland gespeichert, an der Ruhr gewonnen und in Wassertürmen auf den notwendigen Leitungsdruck gebracht: Auf der Spur des Wassers für das Ruhrgebiet.
Unterthema: Stauseen, Kläranlagen
Eisenbahn & Bahnhöfe
Vom dichten Netz an Eisenbahnstrecken zu Radwegen, stillgelegten Bahnhöfen und Bahn-Anlagen, die heute Museen sind.
Interaktive Karte der Standorte
Die folgende interaktive Übersichtskarte zeigt die hier vorgestellten Orte. Die Zechen- und Industriegelände sind mit schwarzen Stecknadeln, die Infrastruktur-Einrichtungen mit blauen dargestellt. Sie können auf die Stecknadeln klicken und direkt zum beschreibenden Beitrag gelangen.
1. Zechen & Bergbau
Ohne den Bergbau wäre das Ruhrgebiet nicht das, was es heute ist. Über Jahrzehnte förderten Tausende Kumpel Kohle aus der Tiefe, an der Oberfläche entstanden riesige Anlagen mit Fördertürmen, Kokereien und Zechensiedlungen. Viele dieser Orte sind heute Industriedenkmäler oder wurden für neue Zwecke umgenutzt.






Zu den bekanntesten Zechen zählt das UNESCO-Welterbe Zollverein in Essen, Symbol des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Ein beliebtes Industriemuseum ist die Zollern in Dortmund. Hier lassen sich Fördergerüste und Maschinenhallen anschauen und zum Teil besichtigen. Weitere Museen in ehemaligen Zechen sind Zeche Hannover in Bochum und Zeche Nachtigall in Witten, wo man eine Führung im alten Bergbaustollen mitmachen kann.
Ebenfalls in diesem Zusammenhang interessant ist das künstliche Anschauungsbergwerk im Deutschen Bergbau-Museum in Bochum, das jedoch kein echter Zechenstandort ist. Es bildet viele Informationen über die Entwicklung des Bergbaus im Ruhrgebiet. Darauf geht auch das Ruhr-Museum in der Kohlenwäsche der Zeche Zollverein ein.
1.1 Fördertürme und Fördergerüste
Die weithin sichtbaren Fördergerüste sind die markantesten Bauwerke des Bergbaus und weithin sichtbare Symbole der Industriekultur. Sie überspannten die Schächte und trugen die Seilscheiben, über die die Förderkörbe und Personenaufzüge in die Tiefe und zurück an die Oberfläche bewegt wurden. Je nach Bauzeit und Technik gibt es verschiedene Konstruktionen, vom massiven, steinernen Malakowturm aus der frühen Zeit des Schachtbergbaus bis zu den filigranen Stahlfachwerkgerüsten und Doppelböcken.






Heute stehen einige dieser beeindruckenden Bauwerke unter Denkmalschutz, manche können bsichtigt oder sogar bestiegen werden, zum Beispiel bei der Zeche Zollern, Zeche Holland, Zeche Friedrich-Heinrich oder beim Deutschen Bergbau-Museum in Bochum.
Heute existieren noch 14 der steinernen Malakowtürme im Ruhrgebiet, darunter Zeche Unser Fritz, Prosper II oder Hannover. Letzterer ist von innen zu besichtigen.
Maschinenhallen, die man besichtigen kann, sind in einer eigenen Rubrik Maschinenhallen aufgeführt, betreffen allerdings auch solche von Industrieanlagen. Das Thema Bergehalden wird in der eigenen Rubrik Halden im Ruhrgebiet behandelt.
Die folgenden Beiträge beschreiben Zechen und Bergwerke im Ruhrgebiet.
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A
Zeche Adolf von Hansemann
AGORA-Kulturzentrum
Akademie Mont-Cenis
Zeche Alte Haase
B
Zeche Bergmannsglück
Zeche Bonifacius
Zech. Brockhauser Tiefbau
C
Zeche Carl
Zeche Carl Funke
Zech. Caroline
Zeche Carolinenglück
Z. Consolidation (Consol)
Cranger-Kirmes-Platz
D
E
Ebberg
Egbert
Zeche Elisabethenglück
Zeche Erin
Erzbergbau Bilsteiner Berg
Zeche Ewald
F
Zeche Friedrich Heinrich
Zeche Frohe Ansicht
Zech. Fürst Hardenberg
Zeche Fürst Leopold
G
Zeche General Blumenthal
Zeche Gneisenau
Zech. Grillo
H
I
J
Zeche Jacobi
Zeche Julius Philipp
K
Kleinzeche Egbert
Zeche Königsborn
Kokereien
– Alma
– Hansa
– Hassel
– Neu-Iserlohn
– Zollverein
L
Zeche Lohberg
Zeche Lothringen
Zech. Louisenglück
Lüntec
M
Malakowtürme
– Alte Haase
– Brockhauser Tiefbau
– Carolinenglück
– Carl
– Ewald
– Fürst Hardenberg
– Hannover
– Holland (doppelt)
– Julius Philipp
– Prosper II
– Unser Fritz
– Westhausen
Zeche Maximilian
Zech. Minister Achenbach
Zeche Minister Stein
Zeche Mont-Cenis
N
O
P
Zeche Prinz Regent
Zeche Prosper II
Zech. Prosper III
Zech. Prosper-Haniel
R
Zeche Radbod
Zeche Recklinghausen
S
Scheinzeche Haard
Zeche Scherlebeck
Zeche Schlägel & Eisen
Schlebuscher Erbstollen
Z. Sieper & Mühler Gruben
Zeche Sterkrade
T
Technologiezentrum Lüntec
TechnoPark Kamen
Zeche Teutoburgia
Zeche Theresia
U
V
Zeche Vondern
Zeche Victoria (Essen)
Zech. Victoria (Lünen)
W
Zeche Waltrop
Zeche Westfalen
Zech. Westhausen
Wetterkamin Buchholz
Wetterkamin Victoria
Z
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2. Industrie & Produktion
Neben dem Bergbau spielte die Schwerindustrie eine zentrale Rolle im Ruhrgebiet. Stahlwerke, Maschinenfabriken und chemische Werke sorgten für Arbeitsplätze und Wohlstand. Viele dieser Anlagen wurden stillgelegt, doch einige erinnern noch heute an die industrielle Vergangenheit.






Der Landschaftspark Duisburg-Nord ist die bekannteste Industrieanlage im Ruhrgebiet, die Besuchende frei erkunden können. Einst das Hüttenwerk Meiderich, ist es heute ein beeindruckendes Industriedenkmal, in dem man auch auf den Hochofen steigen kann. Dies kann man auch an der Henrichshütte in Hattingen tun. Beide Anlagen zeigen, wie Stahl produziert wurde.
Ähnlich wie beim Hüttenwerk Meiderich entstand aus dem Stahlwerk in Bochum der Westpark. In seiner Mitte steht die beeindruckende Jahrhunderthalle. Auch sie erzählt von der Produktionsgeschichte des Ruhrgebiets.
Die folgenden Beiträge beschreiben Industrieanlagen im Ruhrgebiet.
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B
Bochumer Verein (Werk)
Brennerei D. Eickelberg
D
Deilbachhammer
Deilbachtal
– Deilbachhammer
– Eisenhammer
– Kupferhammer
Dortmunder U
E
F
Fabrikanlage Maste-Barendorf
Flottmann-Hallen
G
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3. Maschinenhallen
Die Maschinenhallen der Zechen und Industrieanlagen waren das technische Herzstück des Bergbaus. Hier standen die mächtigen Dampfkessel, Kompressoren und Fördermaschinen, die den Betrieb unter Tage oder für andere Maschinen erst möglich machten. Während einige dieser Hallen schlicht und funktional gestaltet waren, beeindruckten andere durch aufwendige Architektur – oft mit filigranen Stahlkonstruktionen oder Jugendstil-Elementen.
Einige dieser Gebäude sind heute noch erhalten und erzählen von der einstigen Ingenieurskunst im Revier, sind Veranstaltungsort oder sogar Museum.






Besonders bekannte Beispiele sind die Maschinenhallen im LWL-Industriemuseum Zollern mit ihrem Jugendstil-Eingangsportal, der Zeche Hannover oder gleich an zwei Standorten der Zeche Gneisenau. Die Maschinenhallen der Zeche Consolidation, Schlägel & Eisen und Westhausen werden heute als Museen genutzt.
Hoch im Turm befinden sich die Fördermaschinen der Zechen Friedrich-Heinrich in Kamp-Lintfort, Erin in Castrop-Rauxel und Königsborn in Bönen.
Die folgenden Beiträge beschreiben regelmäßig oder zu bestimmten Anlässen besuchbare Maschinenhallen im Ruhrgebiet.
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4. Arbeitersiedlungen & Wohnkultur
Das Ruhrgebiet war nicht nur eine Region der Industrie, sondern auch eine Region des Wohnens. Die typischen Zechensiedlungen mit ihren Backsteinfassaden, Vorgärten und Gemeinschaftshöfen prägten das Stadtbild vieler Orte. Mit dem Wandel der Industrie veränderten sich auch die Wohnstrukturen – von schlichten Arbeiterhäusern bis hin zu modernen Wohnkonzepten.






Einige der bekanntesten Siedlungen sind die Margarethenhöhe in Essen, eine der ersten Gartenstädte Deutschlands und keine reine Arbeitersiedlung, sowie die Siedlung Eisenheim in Oberhausen, die als älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets gilt.
Auch die Siedlung Teutoburgia in Herne und die Siedlung Schüngelberg in Gelsenkirchen zeigen, wie das Wohnen im Ruhrgebiet einst aussah. Viele dieser Orte wurden restauriert oder weiterentwickelt, um historische Strukturen mit modernem Wohnen zu verbinden.
Die folgenden Beiträge beschreiben Siedlungen oder besondere Wohnformen im Ruhrgebiet.
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K
Klapheckenhof
Kolonie Zollverein III
Königsborn „Neue Kolonie“
Kreinbergsiedlung
L
M
N
Neustadt (Ahlen)
O
P
R
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5. Infrastruktur – Lebensadern der Region
Ohne eine funktionierende Infrastruktur wäre das Ruhrgebiet nie zum Industriezentrum geworden. Bahnstrecken, Kanäle und Straßen verbanden Zechen, Fabriken und Städte, während Wasserwerke und Wassertürme die Versorgung der Menschen und Betriebe sicherten. Auch heute sind viele dieser Bauwerke noch in Betrieb oder als technikgeschichtliche Denkmäler erhalten geblieben. Ob stillgelegte Bahnhöfe, imposante Wassertürme oder Schleusenanlagen – sie erzählen von den Wegen und Netzen, die das Ruhrgebiet einst am Laufen hielten.
5.1 Industriehafen, Kanäle & Wasserwege
Das Ruhrgebiet wäre ohne seine Wasserwege nicht denkbar. Kanäle, Häfen und Schleusen sorgten für den Transport von Kohle, Stahl und Salz. Heute sind viele dieser Orte und Fließe noch in Betrieb, andere dienen als Museen oder sind beliebte Freizeitziele.






Der Duisburger Hafen, der größte Binnenhafen Europas, ist ein bedeutendes Logistikzentrum. Die Marina Rünthe am Datteln-Hamm-Kanal, einst ein Zechen-Verladehafen, ist heute der größte Yachthafen in NRW.
Das sicherlich bedeutendste Bauwerk ist das Schiffshebewerk Henrichenburg, Teil eines ganzen Schleusenparks in Waltrop. Der Rhein-Herne-Kanal gilt als als eine der wichtigsten Wasserstraßen des Ruhrgebiets, neben dem Wesel-Datteln-Kanal, dem Dortmund-Ems-Kanal und den beschiffbaren Teilabschnitten von Ruhr und Lippe – in der Vergangenheit und heute.
In den folgenden Beiträgen sind Gewässer (Kanäle, Flüsse) nur genannt, wenn sie einen wesentlichen Teil des Artikels ausmachen. Brücken über Kanäle und Flüsse sind in der Rubrik Architektur / Brücken vorgestellt.
Die folgenden Beiträge beschreiben Industriehäfen, Hebewerke und Wasserwege im Ruhrgebiet.
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5.2 Wasserversorgung & Wassertürme
Das Wasser für die Bevölkerung und für die industrielle Produktion wurde ab dem Anfang des 20. Jahrhunderts über die Ruhr im Süden gewonnen. Diese speist sich aus einem System von Talsperren im Sauerland und Bergischen Land, darunter der Möhnesee, der Sorpesee, der Hennesee sowie die Seen in Breckerfeld (Glör, Ennepe und Heilenbecke). Auch Lippe und Stever dienen der Trinkwasserversorgung.
Das Abwasser wiederum gelangte meist in die Emscher, die jahrzehntelang als offener Abwasserkanal und als einer der dreckigsten Flüsse Europas bekannt war. Nach dem Bau eines unterirdischen Kanals und Renaturierung mit Auenlandschaften und einem Mündungsdelta ist das Emschertal eine äußerst spannende Landschaft, in der man sehr gut am Fluss entlangradeln kann.






Wassertürme prägten einst vielerorts das Stadtbild und spielten eine zentrale Rolle in der Wasserversorgung. Durch ihre erhöhte Lage sorgten sie für einen gleichmäßigen Wasserdruck in den Leitungen und dienten als Reservebehälter. Ihre Bauweise variiert von schlichten Zweckbauten bis hin zu beeindruckenden Architekturen mit reich verzierten Fassaden. Viele dieser Türme sind heute stillgelegt, doch einige wurden zu Aussichtspunkten, Museen oder sogar Wohnhäusern umgestaltet.
Bekannte Beispiele in der Region sind der Aquarius-Wasserturm in Mülheim-Styrum, der heute ein Wassermuseum beinhaltet, und der Wasserturm im MüGa-Park mit einer Camera Obscura. Besonders schön anzusehen ist der blaue Wasserturm von Ahlen. Ebenfalls eine spezielle Architektur hat das Lanstroper Ei in Dortmund.






Die folgenden Beiträge beschreiben Anlagen der Wasserversorgung und Wassertürme im Ruhrgebiet.
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A
B
BernePark
Blaues Pumpwerk
Wasserturm Bochum
Wasserturm Broich
C
Callerbach-Talsperre
Wasserturm Cappenberg
E
Emscher-Klärpark
Ennepetalsperre
G
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5.3 Eisenbahn, Schienen & Verkehr
Eisenbahnlinien und Bahnhöfe waren essenziell für den Transport von Kohle, Stahl und Menschen. Das Ruhrgebiet ist heute noch durchzogen von alten Bahntrassen, Viadukten und stillgelegten Bahnhöfen, die einst das industrielle Herz der Region versorgten.






Viele dieser Relikte sind heute als Rad- und Fußwege umgenutzt, so wie die Erzbahn oder der Rheinische Esel. Diese sogenannten Bahntrassenradwege sind sehr beliebt, da sie meist kreuzungsfrei und steigungsarm sind. Sie werden in der Rubrik ► Radfahren und Wandern ausführlicher vorgestellt.
Historische Brücken wie die Hochfelder Eisenbahnbrücke, die nur noch in Ruinen vorhandene Eisenbahnbrücke Wesel oder auch die außerhalb des Ruhrgebiets bei Solingene gelegene Müngstener Brücke zeugen von der Ingenieurskunst vergangener Zeiten. Wer ein Gefühl für die Eisenbahngeschichte des Reviers bekommen möchte, kann mit der Ruhrtalbahn, Hespertalbahn oder der Muttenthalbahn fahren.






Besonders sehenswert sind das Eisenbahnmuseum Bochum oder das Nahverkehrsmuseum Dortmund. Thematisiert wird die Bahn im kleineren Stil aber auch in anderen Museen, die unten angegeben sind. So steht beispielsweise je ein historischer Straßenbahnwagen in der DASA Arbeitswelt Aussstellung und im Umspannwerk Recklinghausen.
Die folgenden Beiträge beschreiben Eisenbahn-Anlagen und Museen zu diesem Thema im Ruhrgebiet.
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A
B
Bahnhof Dahlhausen
Bahnbetriebswerk Dahlhausen
D
DASA Arbeitswelt Aussstellung
Deutsches Bergbau-Museum
E
Eisenbahnbrücke Altenessen
Eisenbahnbrücke Hochfeld
Eisenbahnbr. Wesel
Eisenbahnmuseum Bochum
Eisenhammer
Erzbahn Bochum
F
G
Gleispark Frintrop
Gruben- u. Feldbahnmuseum
Grüner Pfad
Güterbahnhof Essen-Nord
H
H-Bahn21 (TU Dortmund)
Haus-Knipp-Brücke
Hespertalbahn
HOAG-Trasse
Hochfelder Eisenbahnbrücke
Hundebrücke
K
Kleinbahn Haspe-Breckerfeld
Klöcknerbahntrasse
König-Ludwig-Trasse
Kray-Wanner Bahn
Kulturbahnhof Langendreer
L
Lego-Brücke(n)
Lothringentrasse
M
Matenatunnel
MüGa-Park
Müngstener Brücke
Museumsbahn Hespertalbahn
Museum Strom und Leben
Muttenthalbahn
N
O
Oder zum Inhaltsverzeichnis dieser Rubrik
Altes Inhaltsverzeichnis
A
AGORA-Kulturzentrum
Akademie Mont-Cenis
Almaring
Alte Fahrt
Arbeitersiedlung → Siedlungen
B
Bahnbetriebswerk Dahlhausen
Beeckerwerther Brücke
Bergwerk → Zeche
BernePark
Binnenhafen Duisburg
Birschel-Mühle
Blaues Pumpwerk
Bochumer Verein (Werk)
Borsigplatz
Brennerei D. Eickelberg
Buckelbrücke
C
Callerbach-Talsperre
Consol-Park
Cranger-Kirmes-Platz
D
Datteln-Hamm-Kanal
– Beversee
– Hafen Hamm
– Marina Rünthe
– Preußenhafen
– Radbodsee
– Schleuse Hamm
– Schulweg-Steg
– Wasserübergabe
Deilbachhammer
Deilbachtal
– Deilbachhammer
– Eisenhammer
– Hundebrücke
– Kupferhammer
– Wetterkamin Victoria
– Zeche Victoria (Essen)
Dortmund–Ems–Kanal
– Alte Fahrt Olfen
– Altes Hafenamt
– Hafen Dortmund
– Radroute DEK
– Schleusenpark Waltrop
Dortmunder U
Drachenbrücke
Dreieck-Siedlung
E
Ebberg
Eisenbahnbrücke Altenessen
Eisenbahnbrücke Hochfeld
Eisenbahnbr. Wesel
Eisenhammer
Emscher-Durchlass („Düker“)
Emscher-Klärpark
Erin-Park
Erzbahn Bochum
Erzbergbau Bilsteiner Berg
F
Fabrikanlage Maste-Barendorf
Feldchenbahnbrücke
Flottmann-Hallen
Friedrich-Ebert-Brücke
G
Gasometer Oberhausen
Gersteinwerk
Gleispark Frintrop
Grimberger Sichel
Gutehoffnungshütte
Güterbahnhof Essen-Nord
H
H-Bahn21 (TU Dortmund)
Hafen Holtey
Haf. Langschede
Hafen Ruhrort
Halbachhammer
Halden im Ruhrgebiet
Halterner See
Hardenstein (Fähre)
Harpener Teiche
Hasper Talsperre
Haus-Knipp-Brücke
Henrichshütte Hattingen
Hespertalbahn
Himmelmannpark
Hochfelder Eisenbahnbrücke
Horster Mühle
Hubbrücke Walsum
Hundebrücke
Hüttenwerk Meiderich
I
J
K
Kamener Kreuz
Kläranlage Bernemündung
Kläranlage Emschermündung
Kläranl. Läppkes Mühlenbach
Kleinbahn Haspe-Breckerfeld
Kleinzeche Egbert
Koepchenwerk
Kokereien
– Alma
– Hansa
– Hassel
– Neu-Iserlohn
– Zollverein
König-Ludwig-Trasse
Kraftwerk Gersteinwerk
Krupp-Stahlwerk Essen
Kulturbahnhof Langendreer
Kunstwald Teutoburgia
Kupferhammer
Kurpark Königsborn
L
Landschaftspark Hoheward
Landschaftspark Duis.-Nord
Lanstroper Ei
Lindenbrauerei
Lippepark Hamm
Lüntec
M
Marina Rünthe
Maschinenhallen
– Koepchenwerk
– Zech. Bergmannsglück
– Zeche Consolidation
– Zeche Erin
– Zech. Friedrich Heinrich
– Zeche Fürst Leopold
– Zech. General Blumenthal
– Zech. Gneisenau
– Zeche Grillo
– Zeche Hannover
– Zech. Königsborn
– Zech. Nachtigall
– Zeche Radbod
– Zech. Recklinghausen
– Zeche Scherlebeck
– Zech. Schlägel & Eisen
– Zeche Waltrop
– Zech. Westhausen
– Zech. Zollern II / IV
– Zollverein
– Zech. Zweckel
– Zweckel
Maste-Barendorf
Matenatunnel
Maximilianpark Hamm
Mintarder Brücke
Möhnesee
Motodrom Gelsenkirchen
MüGa-Park
Mühle Damm
Mühlenhof Breckerfeld
Müngstener Brücke
Müser-Brauerei
Muttental
Muttenthalbahn
N
Neue Mitte Oberhausen
Niederrheinbrücke
Nordsternpark
O
P
Papageienbrücke
Pfeilerbrücke
Phoenix Ost
Phoenixsee
Phoenix West
Plessen-Viadukt
Preußenhafen
Prosper-Park
Pumpspeicherkraftwerk Herdecke
Pumpwerk Evinger Bach
R
Rangierbahnhof Frintrop
Rehberger Brücke
Rhein-Herne-Kanal
– Gehölzgarten Ripshorst
– Herner Meer
– Emscherweg 1, 2, 3, 4
– Insel-Tour
– Neue Mitte, Gasometer
– Nordsternpark
– Schleuse Gelsenkirchen
– Schleusenpark Waltrop
– Slinky-Springs-Brücke / Schloss OB
– Wartburginsel
– Wilde Insel
Rheinischer Esel
RheinPark Duisburg
Ringlokschuppen
Ripshorstbrücke / -Steg
Rohrmeisterei
Ruhrorter Häfen
Ruhrtalfähre
Ruhr-Universität
Ruhr-Viadukt Herdecke
Ruhr-Viadukt Witten
S
Saline Königsborn 1, 2
Schalker Verein (Werk)
Scheinzeche Haard
Schiffshebew. Henrichenbg.
Schlebuscher Erbstollen
Schleusenpark Waltrop
Schleuse Blankenstein
Schwanentorbrücke
Schwimmbrücke Dahlhausen
Schwimmbrücke Holtey
Schulenbergtunnel
Siedlungen
– Altenhof II
– Blumenstraße / Wallstraße
– Burg, Die → Steinhalde
– Dreiecksiedlung Hochlarmark
– Eisenheim
– Fürst Leopold
– Gademenreihe
– Hegemannshof
– Hoesch-Siedlung
– Klapheckenhof
– Kolonie Zollverein III
– Königsborn „Neue Kolonie“
– Kreinbergsiedlung
– Lange Riege
– Margarethenhöhe
– Neustadt (Ahlen)
– Ottekampshof
– Röderschacht, Am
– Salzsiedergademen
– Schwerte-Ost
– Steinhalde, An der
– Prosper I
– Teutoburgia
– Wehofen
– Ziethenstraße
Slinky Springs to Fame
Stadthafen Mülheim
St. Antony-Hütte
Stichkanal Herne
T
Technische Universität Dortmund
Technologiezentrum Lüntec
TechnoPark Kamen
Thier-Brauerei
Tongrube Leßmöllmann
Trajektanstalt Ruhrort
Treideldorf Krudenburg
Tunnel Schee
U
W
Wasserbahnhof
Wassertürme
– Ahlen
– Bochum
– Cappenberg
– Broich
– Grevel
– Hamm
– Herten
– Hochfeld
– Lohberg
– Styrum
Werner Teiche
Wasserversorgung
– Ennepetalsperre
– Glörtalsperre
– Halterner See
– Hasper Talsperre
– Heilenbecketalsperre
– Hennesee
– Hullerner See
– Möhnesee
– Seilersee
– Sorpesee
– Wasserübergabe Hamm
Wesel-Datteln-Kanal
– Lippe-Seitenkanal
– Schleuse Dorsten
– Schleuse Hünxe
Westpark Bochum
Westviertel Essen
Wetterkamin Buchholz
Wetterkamin Victoria
Z
Zechen
– Adolf von Hansemann
– Alte Haase
– Bergmannsglück
– Bonifacius
– Brockhauser Tiefbau
– Carl
– Carl Funke
– Caroline
– Consolidation (Consol)
– Deutscher Kaiser
– Egbert
– Elisabethenglück
– Erin
– Ewald
– Friedrich Heinrich
– Frohe Ansicht
– Fürst Hardenberg
– Fürst Leopold
– General Blumenthal
– Gneisenau
– Grillo
– Hannover
– Hasenwinkel
– Holland
– Hugo
– Ickern
– Jacobi
– Julius Philipp
– Königsborn
– Lohberg
– Lothringen
– Louisenglück
– Maximilian
– Minister Achenbach
– Minister Stein
– Mont-Cenis
– Nachtigall
– Neu-Iserlohn
– Nordstern
– Osterfeld
– Prinz Regent
– Prosper
– Prosper-Haniel
– Recklinghausen
– Schlägel & Eisen
– Scherlebeck
– Sieper & Mühler Gruben
– Sterkrade
– Teutoburgia
– Theresia
– Unser Fritz
– Vondern
– Victoria (Essen)
– Waltrop
– Westfalen
– Westhausen
– Zollern II / IV
– Zollverein
Zechensiedlung → Siedlungen
ZOOM–Brücke